Der Schutz der wertvollen Wildtierressourcen für heutige und künftige Generationen steht heute auf der Tagesordnung der kenianischen Regierung. Die Wildtierpopulation Kenias ist rückläufig, mit einem durchschnittlichen Verlust von 68% in den letzten 40 Jahren. Es gibt 33 Säugetier-, 28 Vogel- und 356 Pflanzenarten in Kenia, die bedroht sind. Der Rückgang der Wildtierpopulationen ist auf eine Kombination von Faktoren zurückzuführen, darunter Klima- und Landnutzungsänderungen, Verlust und Fragmentierung von Lebensräumen, Wilderei, illegaler Handel und Konflikte zwischen Mensch und Wildtier. Die National Wildlife Strategy (NWS) 2030 zielt darauf ab, den Artenschutz und das Artenmanagement durch die Erhaltung gefährdeter und bedrohter Arten zu verbessern. Sie sieht die Entwicklung, Verabschiedung und Umsetzung politischer Leitlinien für artenspezifische Erhaltungsmaßnahmen vor, einschließlich Zucht in Gefangenschaft, Einführung, Wiedereinführung und Umsiedlung gefährdeter Arten. Der Wildlife Conservation and Management Act, 2013, Section 49 schreibt die Entwicklung und Umsetzung von artenspezifischen Wiederherstellungsplänen für alle in der sechsten Liste aufgeführten Arten vor, wie z. B. für den Bergbongo. Der Bergbongo (Tragelaphus eurycerus isaaci) ist eine gefährdete Unterart der Tragelaphin-Antilope, die nur in Kenia wild lebt. Sie ist endemisch im Aberdare-Gebiet, am Mount Kenia, in den Cheranganis-Hügeln und im Mau-Waldkomplex. Der Bergbongo hat in all diesen Wäldern einen drastischen Rückgang erlitten, und es liegen nur wenige Informationen über die genaue Anzahl der Tiere vor, obwohl man von weniger als 100 Individuen ausgeht, die hauptsächlich auf den Aberdare und Maasai Mau beschränkt sind. Der Ost- oder Berg-Bongo wird von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als eine vom Aussterben bedrohte Art eingestuft, von der mehr Tiere in Gefangenschaft als in freier Wildbahn leben. Der Rückgang der Population dieser Art wird auf verschiedene Gründe zurückgeführt, darunter die Zerstückelung des Lebensraums, Wilderei, Raubtiere, Krankheiten und andere vom Menschen verursachte Faktoren. Die kenianische Regierung hat einen nationalen Wiederherstellungs- und Aktionsplan für den Bergbongo entwickelt. Er wurde im Rahmen eines
Der Schutz der wertvollen Wildtierressourcen für heutige und künftige Generationen steht heute auf der Tagesordnung der kenianischen Regierung. Die Wildtierpopulation Kenias ist rückläufig, mit einem durchschnittlichen Verlust von 68% in den letzten 40 Jahren. Es gibt 33 Säugetier-, 28 Vogel- und 356 Pflanzenarten in Kenia, die bedroht sind. Die Population der Wildtierarten